Reise nach Indien via Error-Fare Teil 2: Mumbai & Berlin

Teil 2 der Reise nach Mumbai für 207€!

 

Das Error-Fare-Abenteuer von AllWright und Hans geht weiter: Am Samstag morgen zogen wir nun von Juhu Beach schließlich nach Mumbai Downtown. Den Vögeln der Mixed-Martial-Arts-Szene haben wir Goodbye gesagt, sind dann mit unserem Handgepäck in ein Tuktuk und haben dann wie gewohnt eine knappe Stunde in den Stadtteil Colaba an Mumbais Südspitze gefahren. Nachdem wir im 4-Sterne Grand Peninsula und Novotel mit 4,5-Sternen waren, stand nun das 5-Sterne und darüber hinaus “Leading Hotel of the World” Taj Mahal Palace an – wie ihr sehen könnt, haben wir uns immer gesteigert!

 

Schon der Check-in im Taj war klasse – vorbei an Scharen von Touristen (Das Hotel ist eine Attraktion an sich) fuhren wir in die Einfahrt, wo sich 3 Angestellte des Hotels persönlich um uns kümmerten. Wir bekamen einen Willkommensdrink, während der Check-in für uns geregelt wurde – ein Zimmerupgrade mit Sicht auf den Ozean und das Gateway of India bekamen wir noch zusätzlich dazu. Ein Höhepunkt am Taj ist jedoch die Willkommenszeremonie für die Gäste, inklusive indischem Segen, Blumenkette und rotem Punkt auf der Stirn. Auch wenn ich schon in mehreren Top-Hotels der Welt war, das Taj legt in vielen Punkten nochmal einen drauf. Dazu kommt noch die historische Dimension, leider auch bedingt durch den Terrorangriff 2008, bei der viele Geiseln genommen und das Taj teils abgebrannt wurde. Daher empfehlenswert: Unbedingt die morgendliche Tour durch das Hotel mitmachen (gratis).

 

Danach ging’s für uns erstmal an den wunderschönen Hotel-Pool (natürlich mit den Taj-Bademänteln vorbei an schwerreichen Indern durch die Hotellobby stolziert). Danach befolgten wir den Tipp eines Studienkollegen, der in Mumbai gelebt hat, und nahmen ein Taxi an’s Four-Seasons-Hotel. Auf dem Dach des Hotels ist die beeindruckendste Bar Mumbais, die “Aer Rooftop Lounge” ganz oben auf dem Wolkenkratzer. Irgendwie auch surreal: Minutenlang fährt man an Slums und Armut vorbei, und plötzlich kommt die Einfahrt in ein Luxushotel.

Die Bar ist nicht nur für Hotelgäste geöffnet – jedenfalls haben wir dort den überragenden Ausblick auf den Sonnenuntergang über der Millionenstadt Mumbai genossen, stilecht mit einem Gin Tonic mit Bombay Sapphire. Ähnlich stilsicher vor allem kulinarisch hochwertig ging’s dann im Taj weiter – nämlich mit dem dort möglichen McDonalds-Lieferservice (ein Traum für alle Fetten in Deutschland). Also ließen wir uns stilecht in eines der führenden Hotels der Welt einige Maharadja-Burger liefern. Eines der lustigsten Dinge daran: Die Gesichter der Hotel-Security, als unten der Lieferant ankam.

 

Allein kulinarisch hat sich die Reise extrem gelohnt: Am nächsten Morgen gab es das wohl beste Frühstücksbüffet Indiens. Danach starteten wir wieder Richtung Pool, bevor wir um 12 Uhr aus-checken musstem. Der Rückflug ging erst spät abends, also maximierten wir das Reiseerlebnis mal wieder und nutzten den ganzen Tag für Sightseeing in Mumbai. Zuerst liefen wir den Stadtteil Colaba zu Fuß ab, dann ging es Richtung Central Terminal um schön (wie sich später herausgestellt hat) illegal Bilder darin zu machen. Danach wollten wir zum Haus Mahatma Ghandis, Mani Bhavan. Unser Taxifahrer stellte sich aber als leicht unfähig heraus und kannte den Weg zu diesem Top-Spot Mumbais nicht und fragte fünfmal Passanten nach dem Weg. Kann man ja mal übersehen, das Haus des berühmtesten Inders der Geschichte. Nach dieser Irrfahrt und der Besichtigung des Hauses ließen wir uns weiter an die Hanging Gardens fahren um die Aussicht über Mumbai zu genießen, und dann weiter zur Haji Ali, der bekanntesten Moschee Mumbais. Nach dem ganzen Sightseeing-Stress und dem Kampf durch die ganzen Massen an Pilgern nahmen wir noch einen letzten Gin Tonic im Four Seasons ein, danach als Abschluss noch ins Cafe Leopold.

 

Der Abflug rückte abends näher, also mussten wir im Taj unser Gepäck abholen. Bevor’s zum Flughafen ging ließen wir uns jedoch von einem Taxifahrer für 2,50€ pro Stunde durch Mumbai fahren, um noch die letzten Sightseeing-Spots abzuhaken. Ohnehin zu empfehlen – sucht euch ein schickes Taxi, last euch vom Fahrer nicht verarschen (Immer auf den Gebrauch des Taxameter bestehen, egal welche Geschichten man euch erzählen will) und dann für wenig Geld durch die chaotischen Straßen von Mumbai fahren. Überraschend aber: Trotz des Chaos auf Mumbais Straßen, haben wir keinen Verkehrsunfall mitbekommen.

Am Mumbai Airport angekommen ging es durch zig militärische Sicherheitskontrollen um den A330 nach Brüssel zu boarden. Morgens dann weiter nach Berlin (Errorfare-Ticket).

 

In Berlin fuhren wir von Tegel noch Richtung Brandenburger Tor, tranken einen Kaffee – und AllWright heizte nach Hamburg weiter, ich traf mich mit einem Freund, der beruflich im Bundestag zu tun hat. Durch diese Connection gab’s dann eine Privat-Tour durch den Reichstag – sehr cool!. Als Abschluss des Trips noch mit einem Schulfreund in Tegel abends essen gewesen, danach ging der letzte Flug des Trips zurück für mich nach MUC. Mit Air Berlin und der guten alten Münchner Bahn endete Montag abends um 23:30h das verlängerte Wochenende in Mumbai. Hier findet ihr Mumbai Photos unseres Trips!

 

Zusammenfassung des Error-Fare-Trips:

- Vier Flüge in nur fünf Tagen

- Drei verschiedene indische Hotels – darunter ein “Leading Hotel of the World”

- Viele Taxifahrten

- Error-Fare-Ticket nach Mumbai für lediglich 207€

- Ein richtig geiler Trip, auch für nur drei Tage!

Reise nach Indien via Error-Fare Teil 2: Mumbai & Berlin
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